September 2017: Wir trauern um Günther Butz. Er ist auf dem Weg zum Rainhaus verstorben, wo er wieder - wie so oft - mitarbeiten wollte. Wir vermissen ihn sehr.

Juni 2017: Wir hatten unser Richt- und Gründungsfest. Treppenhaus- und Aufzugsturm haben ein Dach. Das Fundament ist komplett ertüchtigt. Damit ist ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Fertigstellung erreicht. Das Projekt ist im Zeitplan und das Budget wird voraussichtlich unterschritten. Eine sehr erfreuliche Entwicklung.

 

 Beim Klick auf das Bild kommen Sie zum Youtube-Video des Richtfests.

März 2017: Der Bohrkran hat 6 Löcher in die Erde gebohrt.  Danach wurden Bewehrungen eingebracht (im Foto sichtbar) und anschließend wurde betoniert. Die 6 Pfähle mit 10 bis 12 Metern Tiefe dienen als Fundament für den außenliegenden Treppenhaus-Turm. Mit dieser Pfahlgründung wurde die gleiche Technik verwendet wie einstmals vom Baumeister Hans Furttenbach für das Rainhaus; nur verwendete der damals Holzpfähle.

März 2017: Nun werden die Innenwände unterfangen, und die ersten Segmente der Bodenplatten sind auch schon gegossen. Es geht zügig vorwärts.

31. Januar 2017: Die Fundamentertüchtigung im Innenbereich konnte wegen der etwas milderen Temperaturen beginnen. Zunächst wird entlang der Außenmauern betoniert - anschließend kommt die durchgehende Bodenplatte im EG.

09. Januar 2017: Die Abbrucharbeiten im EG haben termingerecht angefangen. Der alte Zementboden wird entfernt. Danach können die Betonierarbeiten für die Fundamentertüchtigung im Innenbereich beginnen.

22. Dezember 2016: Heute haben wir die Gurte, die Leimbinder (Balken) und die Zuganker aus den EG entfernt. Es war eine inklusive Aktion mit Menschen aus der Lebenshilfe, Mitgliedern des Vereins und mit Unterstützung des Unternehmens DOBLER.

 

19. Dezember 2016: Heute wurde das letzte Segment des Ringankers gegossen. Damit ist die Fundamentertüchtigung an der Außenseite des Gebäudes abgeschlossen. Noch vor Weihnachten werden wir die Spanngurte, die Leimbinder und die Gewi-Stäbe entfernen. Danach kann ein Minibagger ins Innere des Gebäudes fahren. Sofort nach Dreikönig beginnt der Ausbau der Bodenplatte im EG.

Das Projekt ist im Zeitplan.

 

November 2016: Die Fundamentertüchtigung hat begonnen. Gewaltige Betonquader stabilisieren inzwischen das Rainhaus. Wenn alle Segmente gegossen sind, ist ein Ringanker entstanden, der das Gebäude zusammenhält. Die Spanngurte und die Zuganker können anschließend entfernt werden.

10. Oktober 2016: Die Bauphase hat begonnen - der Kran steht - das Abbruchunternehmen hat angefangen, die neuzeitlichen Kamine zurück zu bauen. Sofort danach fängt die Fundamentertüchtigung an.

Juni 2016: Die Baugenehmigung für die Sanierung ist da. Damit ist die rechtliche Voraussetzung für den Beginn der Restaurierung geschaffen.

29. April 2016: Die Deutsche Bank hat heute im Lindaupark eine Tombola zugunsten des Rainhauses veranstaltet. Der Ertrag geht zu 100% an das Rainhaus. Wir sagen ganz herzlich Dankeschön. Hier der Artikel aus der Bürgerzeitung zm Download:

 

Geld für Rainhaus
Deutsche Bank BZ vom 11.06.2016.pdf
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25. Februar 2016: Wir haben eine sehr wertvolle Altkolorierte Kupferstichkarte (ca. 1750) geschenkt bekommen: "Lacus Bodamicus vel Acronius com regionibus circumjacentibus" von Matthäus Seutter (1678 - 1757). Wir können die Bodenseekarte in eine Auktion geben oder selbst verkaufen. Im Internet wird sie zwischen 1.000 und 1.500 Euro gehandelt. Die Spenderfamilie möchte nicht genannt werden. Wir danken sehr herzlich.

18. Februar 2016: Im Wochenblatt erscheint ein sehr gelungener Artikel von Ulrich Stock zur aktuellen Situation im Rainhaus-Projekt. Zur PDF gelangen Sie hier.

30.01.2016: Das Baubüro ist einsatzbereit. In 260 Arbeitsstunden haben Mitglieder der Lebenshilfe und des Rainhaus-Vereins in dem heruntergekommenen Waschhaus (Nebengebäude) eine angenehme Atmosphäre geschaffen. Am 02.02.2016 werden Architekten und Fachplaner darin eine erste Besprechung abhalten.

22. Januar 2016: Die "Aktion Mensch" bezuschusst das Rainhaus-Projekt mit 200.000 Euro. Dafür danken wir der Aktion Mensch von Herzen. Die Fachplaner sind beauftragt und haben gemeinsam mit den Architekten May mit der Arbeit begonnen. Im Frühjahr wird der Bauantrag gestellt. Mehrere Fachplaner verzichten auf erhebliche Teile ihres Honorars und unterstützen das Rainhaus damit großzügig. Auch dafür herzlichen Dank. Einen Überblick über die Fachplaner finden Sie hier.

Januar 2016: Der Umbau des Waschhauses zum Baubüro ist fast abgeschlossen: Wärmedämmung rundum, neuer Boden, Decke , Wände, Fenster. Einen Eindruck bekommen Sie hier.

Dezember 2015: Die Fachplaner sind festgelegt; nun kann im Januar die Detailplanung beginnen. Mitarbeiter der Lebenshilfe und ein kleiner Bautrupp aus dem Verein bauen derzeit das Waschhaus zum Baubüro um: Boden, Wände, Decke, Fenster, Wärmedämmung - damit es wohnlich und warm wird.

16.11.2015: Jahreshauptversammlung. Herr Reisinger, Geschäftsführer der Lebenshilfe, gibt bekannt: Für die Sanierung des Rainhauses wurden die Architekten May, Hundweilerstraße in Lindau beauftragt. Das Architekturbüro ist 200 Meter vom Rainhaus entfernt.

Der amtierende Vorstand, der Beirat und die Kassenprüferinnen wurden einstimmig wiedergewählt. Das Protokoll sehen Sie hier.

22.10.2015: Heute ist ein besonders wichtiger Tag für das Rainhaus-Projekt. Die Entscheidung von Herrn Minister Dr. Ludwig Spaenle ist  eingetroffen. Für die Instandsetzung des Rainhauses wird aus dem Entschädigungsfonds ein Zuschuss in Höhe von 1,58 Mio. Euro gewährt. Damit ist die Gesamt-Finanzierung gesichert und die Lebenshilfe kann ab jetzt Aufträge vergeben, ohne dass dies förderschädlich ist. Nun kommt Schwung in das Rettungsprojekt. Wir sind sehr dankbar. 

13.10.2015: Heute hat das Leader-Entscheidungsgremium die Förderung des Rainhaus-Projekts in Höhe von 200.000 Euro einstimmig beschlossen. Damit ist der Bau des Begegnungsraums für Inklusion und die Gestaltung eines kleinen medizinhistorischen "Museums" gesichert. Außerdem ist das geplante Quartiersmanagement für die Inklusion zu 50% bezahlt. Danke!

Zu den Presseberichten gelangen Sie hier.


13.09.2015: Zum Tag des offenen Denkmals bieten wir Führungen zum Dachstuhl des Rainhauses an. Der "liegende Stuhl" mit Hängewerk ist eine typische Konstruktion aus der Bauzeit (Ende 16. Jahrhundert). Zimmerer der Firma Kottmayr zeigen, wie im 16. Jahrhundert aus einem Baum ein Dachbalken hergestellt wurde.

29.07.2015: Auch beim 360. Kinderfest starten große und kleine Kinder am Rainhaus auf ihrem Weg zur Insel.

Juli 2015: Wir trauern um Maria Berschneider. Sie war eine bedeutende Initiatorin des Rainhaus-Rettungsprojekts, Gründungsmitglied des Vereins, Beirat und Mithelferin auf der Baustelle, solange es ihre Erkrankung zuließ. Nur mit ihrem Engagement und mit ihrer Leidenschaft für das Rainhaus konnte das gesamte Projekt so weit gedeihen.


12. und 13.06.2015: Gelebte Inklusion. Am Freitag und Samstag haben 21 Menschen mit und ohne Behinderung in einer inklusiven Aktion im und ums Rainhaus hart gearbeitet. In 110 Arbeitsstunden haben sie etwa 35 Kubikmeter Material aus dem Haus geschafft und in Container gebracht. Es war eine beeindruckende Zusammenarbeit von Menschen der Lebenshilfe und des Rainhaus-Vereins. Unterstützt wurde die Aktion von Michael Karnolt, Geschäftsführer der STARK GmbH und seinem Mitarbeiter Naser Zeqiri. Dafür und für Sonderkonditionen sind wir dem Unternehmen STARK sehr dankbar. Ein herzliches Dankeschön geht auch an die Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung für die konstruktive und engagierte Zusammenarbeit.

06.05.2015: Die Bayerische Landesstiftung hat 350.000 Euro für die Rainhaus-Sanierung zugesagt. Dies teilten die Landtagsabgeordneten Eberhard Rotter und Paul Wengert mit. Die Landesstiftung teilt die Ansicht des Wissenschaftsministeriums und des Landesamts für Denkmalpflege, wonach dem Rettungsprojekt eine Bedeutung zukommt, die über die Grenzen des Freistaats hinausgeht. Wir freuen uns sehr über die Förderung und über die Würdigung; und wir sind sehr dankbar.

08.04.2015: Heute hat ein unabhängiger Architekt die Beweissicherung durchgeführt, um ggf. nachweisen zu können, wenn durch den Neubau des Schülerheims in 190 Metern Entfernung (Rammen von Pfählen) Schäden am Rainhaus entstehen sollten. Wenn die ersten Testpfähle eingerammt werden, wird im Rainhaus eine Erschütterungsmessung durchgeführt.

23.03.2015: Heute war in der Kemptener Big Box die Preisverleihung zum Allgäuer Ideenwettbewerb "Neue Ideen für´s Allgäu". Das Rainhaus-Projekt „Inklusives Wohnen im geretteten Baudenkmal“ wurde als „Prämierte Projektidee“ zum Themenkreis „Soziales“ ausgezeichnet. Der Preis ist mit 250,-- Euro dotiert. Die Übergabe der Urkunde und des Schecks nahm Helmut Brunner, Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten vor.

03.03.2015: Hoher Besuch vom Landesamt für Denkmalpflege. Drei Führungskräfte vom LfD haben sich über den Fortschritt des Rettungsprojekts im Rainhaus informiert: Dr. Bernd Vollmar, Stv. Generalkonservator,  Dr. Markus Weis, Hauptkonservator, Michael Habres, Oberkonservator. Vorweggegangen war ein Gespräch mit dem OB, Dr. Ecker. Alle zeigten sich zufrieden mit dem Verlauf und würdigten das Engagement für den Erhalt des Baudenkmals.

12.02.2015: Beim Neubau des Schülerheims (in der Nähe des Rainhauses) sollen 220 Pfähle in den Boden gerammt werden. Dagegen protestieren wir entschieden. Briefe mit unserem Protest gingen an das Landratsamt, die Stadt Lindau und die GKWG. 

01.02.2015: Schüler/innen interessieren sich für das Rainhaus: Im Januar dieses Jahres waren schon drei Schulklassen zur Besichtigung im Rainhaus: Schülerinnen und Schüler von FOS / BOS, Valentin-Heider-Gymnasium und Bodensee-Gymnasium. Wir freuen uns über das Interesse und hoffen auf die nächste Generation an  Denkmalschützern.

18.12.2014: Das Rainhaus ist nunmehr im Besitz der Lebenshilfe. Heute fand der Notartermin zur Eigentumsübertragung statt. Dies ist einer der wichtigsten Meilensteine in dem Rettungsprojekt. Damit können jetzt alle Schritte für einen baldigen Beginn der Restaurierung eingeleitet werden.

05.12.2014: "Von Leuchtturm und Löwen"; das neue Buch von Willi Kleiner und Dorothee Freytag wurde in der Kröll-Kapelle vorgestellt. Die Seiten 48 und 49 sind dem Rainhaus gewidmet. Das Aquarell sehen Sie rechts.                                                              Rainhaus (von Dorothee Freytag)

Wie unter Schatten begraben,               Wer hat das Fenster verriegelt?        Gib mir ein bisschen vom Roten,

ruht dieses Haus, leichengrau.               Wer hat die Farben verbannt?          mal es aufs Dach richtig kühn,

Menschen, die fast nichts mehr haben,   Und welches Schicksal versiegelt      und sing ein Lied, dass die toten

lebten dort leise - komm, schau:            Hände, Herz und Verstand?             Bäume sich schmücken mit Grün.

 

Zur Homepage des Buches geht es hier.

 

31.10.2014: Coburger Denkmalschützer spenden 500 Euro für das Rainhaus

 

Mit einem Paukenschlag endete der Besuch einer Gruppe von Denkmalschützern in Lindau: Beeindruckt vom Engagement Lindauer Bürger für ihr Baudenkmal, das Rainhaus, kündigte Dr. Hans Eidt, Vorstand  eines Coburger Denkmal-Vereins, eine Spende von 500 Euro als Beitrag zur denkmalgerechten Restaurierung an. Dies entschieden Vorstand und Mitglieder spontan während des gemeinsamen Abendessens und überraschten damit die Lindauer Gastgeber des Besuchs.

 

Vorher hatte die Gruppe das Rainhaus, den Alten Aeschacher Friedhof und das Orthaus besucht - ergänzt durch eine Stadtführung über die Lindauer Insel.

 

 

Oktober 2014: Wir trauern um Rosmarie Auer. Sie war Gründungsmitglied unseres Vereins und wichtige Beraterin. Sie hat mit ihren fundierten Schriften, mit kenntnisreichen Führungen und mitreißenden Vorträgen das Rainhaus-Projekt wirkungsvoll unterstützt und damit wesentlich zum Erhalt des Baudenkmals beigetragen.

26.09.2014: Der Landkreis Lindau hat gestern einstimmig beschlossen, das Rainhaus-Projekt mit einer Summe von 120.000,-- € zu unterstützen. Damit ist die Voraussetzung geschaffen, dass sich auch der Bezirk Schwaben an der Förderung beteiligt. Wir sind den Kreisräten sehr dankbar.

24.09.2014: "Im Rainhaus wird´s gemütlich" heißt der Titel eines Beitrags in der LZ, der die Leser/innen über die Hauptversammlung unseres Vereins informiert.

22.09.2014: Jahreshauptversammlung des Vereins im Heilig-Geist-Spital mit 71 Mitgliedern und drei Gästen. Das Protokoll, die Tätigkeitsberichte und einige Fotos finden Sie unter Verein / Hauptversammlung.

16.09.2014: "Ganz schön farbig, diese Stadt" überschreibt die LZ ihren Artikel über den Tag des offenen Denkmals. Ein Foto zeigt die Kinder, die mit Hemden, Handschuhen und Schutzbrillen ausgestattet, in unserer "Werkstatt" Farben anrühren und vermalen konnten. Der Untertitel "Rainhaus: Kinder, Kinder, hier rührt sich was" beschreibt die Situation perfekt. 

14.09.2014: Wir sind beim Tag des offenen Denkmals dabei. Unser Programm:

15:00 und 16:00 Uhr: Vortrag "Die Gestaltung der Renaissance-Fassade des Rainhauses"

ab 14:30 Uhr: Powerpoint-Präsentation mit Bemalungen der Innenräume

ab 14:30 Uhr: Werkstatt für Kinder; Farben anrühren und vermalen. Anmeldung erforderlich unter

Tel. 08382 918-616 am Freitag von 08.00 bis 11:30 Uhr (Stadtbauamt)

ab 14:30 Uhr Infostand für Auskünfte über das Rainhaus-Projekt

Die LZ hat am 10.09.14 über das Banner berichtet, das wir ab dem Tag des offenen Denkmals anbringen werden, um den Zustand nach Restaurierung zu zeigen.

02.09.2014: Die LZ berichtet über die Entscheidung des Lindauer Stadtrats vom 25.07.14: "Hans Furttenbach bekommt einen eigenen Weg".

31.08.2014: Stadträtin Angelika Rundel würdigt die Rettung des Rainhauses als Glücksfall und gelungenes Beipiel für den Erhalt eines Denkmals.

19./20.08.2014: Flüchtlinge und Asylbewerber erhalten in Deutschland in den ersten neun Monaten ihres Aufenthalts keine Arbeitserlaubnis; für gemeinnützige Einrichtungen hingegen dürfen sie sich engagieren. So haben die drei jungen Männer aus dem Senegal, Ibrahim, Balla und Abdoula, geholfen, Altholz aus dem Rainhaus zu entsorgen - 21 Kubikmeter - insgesamt 6 Tonnen. Mit Engagement und Sorgfalt waren sie uns eine große Hilfe. Organisiert wurde dieser Einsatz vom Landratsamt. Weitere Fotos finden Sie hier.

08.08.2014: Rosmarie Auer erhält das Bundesverdienstkreuz am Bande, der Rainhaus-Verein gratuliert sehr herzlich. Rosmarie engagiert sich als Beratendes Mitglied auch in unserem Verein sehr.

31.07.2014: Die Lebenshilfe, Kreisvereinigung Lindau, hat gestern in ihrer Vorstandssitzung definitiv beschlossen, das Rainhaus zu übernehmen. Vorweg wurde die Finanzierbarkeit des Projekts festgestellt, nachdem die Statiker eine bezahlbare Lösung zur Ertüchtigung des Fundaments vorgestellt hatten. Diese Lösung wurde auch vom Prüfstatiker bestätigt. Damit ist nun die Voraussetzung für die notarielle Eigentumsübertragung geschaffen.

29.07.2014: Das Entscheidungsgremium für LEADER-Förderung hat das Projekt "Inklusives Wohnen im Rainhaus" als Startprojekt für die nächste Förderperiode gewählt. Damit ist ein erster Schritt zu einer möglichen Förderung erreicht.

25.07.2014: Der Lindauer Stadtrat hat gestern einstimmig beschlossen, dem bisher unbenannten Weg vom Rainhaus zur Ludwig-Kick-Straße den Namen "Hans-Furttenbach-Weg" zu geben. Die Inititative dazu kam von unserem Verein. Wir danken Herrn OB Dr. Ecker, allen Befürwortern und den Stadträten.

23.07.2014: Kinder treffen sich vor dem üppig beflaggten Rainhaus, um von hier zu ihrem Fest zu marschieren. Das Foto in höherer Auflösung finden Sie hier.

09.07.2014: Bericht in der LZ über die Hauptversammlung der Lebenshilfe: "Das Rainhaus wäre ideal".

17.06.2014: Bericht auf der LZ Vereinsseite "Das Rainhaus ruht auf Eichenpfählen". 

27.05.2014: Die LZ berichtet "Stadt gibt halbe Million für Umbau des Rainhauses".

25.05.2014: Erneut haben Vandalen den Papiercontainer neben dem Rainhaus in Brand gesteckt. Foto hier.

22.05.2014: Die Stadt Lindau beteiligt sich an den Gesamtbaukosten (Restaurierung des Rainhauses) mit einem Betrag von 550.000,-- Euro, verteilt auf 5 Jahre, beginnend mit dem Jahr 2015. Diesen großherzigen Beschluss fasste der Lindauer Stadtrat gestern am Abend in seiner Sitzung einstimmig. Damit ist eine große Finanzierungslücke geschlossen und der Weg zur Restaurierung geebnet. Das große Ziel "Inklusives Wohnen im geretteten Baudenkmal" ist in greifbarer Nähe.

Der Kulturerbe Rainhaus Verein ist Herrn OB Dr. Ecker und allen Stadträten sehr dankbar und weiß diese Entscheidung außerordentlich zu schätzen.

19.05.2014: Auktion erbringt 13.230 Euro für das Rainhaus

Mitglieder des Kulturerbe Rainhaus e.V. haben sich von Antiquitäten aus ihrem Privatbesitz getrennt und diese im Auktionshaus ZELLER eingeliefert. Bei der Auktion im April erbrachten die Teile einen Erlös von 13.230 Euro. Da Michael Zeller und seine Frau sowohl auf eigenen Ertrag als auch auf die Erstattung von Kosten in Höhe von insgesamt 7.600 Euro verzichten, fließt der gesamte Betrag an den Förderverein und wird für die Restaurierung des Rainhauses eingesetzt. Den höchsten Einzelbeitrag erzielte eine 115 cm hohe, holzgeschnitzte Barock-Volute aus dem Jahr 1750 mit 1.650 Euro, gefolgt von dem Kollier „Herzlinde“ aus der Hand der Goldschmiedemeisterin Ulrike Ecker mit 1.100 Euro.

18.05.2014: Im neuen Infobrief des Landesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement ist unter dem Motto "Engagiert in Bayern" ein Artikel über das Rainhaus enthalten. Es trägt die Überschrift "Zukunft für das Rainhaus?"

07.05.2014: Auf der Vereinsseite der LZ erscheint ein Artikel über die Notmaßnahmen, um den weiteren Verfall des Hauses zu stoppen.

02.05.2014: Die statische Notsicherung von einsturzgefährdeten Innenwänden ist abgeschlossen. Ein kleiner Bautrupp hat mit Holzbalken und mit Bausprießen, die uns das Bauunternehmen VOSSELER geliehen hat, Decken abgestützt und ausgebauchte Wände gesichert. Vorher mussten völlig verfaulte und verschimmelte Böden ausgebaut werden, um weiteren Schaden von der verbleibenden Bausubstanz abzuwenden und einen sicheren Grund für die Stützen zu bekommen.

Auf dem nebenstehenden Foto sind die wichtigsten Stützen für das Rainhaus zu sehen:

Klaus Burger, Karin Reisert und Roland Reisert.

Weitere Fotos von den Bautrupps finden Sie hier.

 

15.04.2014: Der Statiker Dr. Bernhard Mohr vom Büro Schütz aus Kempten war im Rainhaus, um die Zuganker zu überprüfen und nachspannen zu lassen; zusätzlich wurde der statische Zustand des Hauses begutachtet und besprochen. Das Protokoll dazu finden Sie   hier. Die wichtigste Botschaft: Für wenige Jahre wird das Gebäude dank der statischen Notsicherung noch stehen. Das beruhigte Frank Reisinger, Geschäftsführer der Lebenshilfe, den Architekten Markus May, Kreisheimatpfleger Eugen Baumann und fünf Vereinsmitglieder. Die Stadt Lindau war zeitweise durch drei Mitarbeiter des Bauhofs vertreten, die das Nachspannen der Zuganker übernahmen.

12.04.2014: Neues Buch "Baukultur und Denkmalpflege vermitteln - Beispiele, Methoden, Strategien", herausgegeben von BHU (Bund Heimat und Umwelt in Deutschland). Darin enthalten ist ein Beitrag über das Rettungsprojekt Rainhaus - unter dem Titel "Aber das Rettende wächst auch".

22.03.2014: Die angekündigte Entscheidung über die Bennenung des Weges neben dem Rainhaus als Furttenbach-Weg wurde vertagt. Kurz vor der Sitzung hat eine Fraktion Beratungsbedarf angemeldet, da sie der Meinung ist, andere Namen kämen besser in Betracht. Jahrzehntelang kam niemand auf die Idee, dem Weg einen Namen zu geben. Nun soll diese Anregung genutzt und in eine völlig andere Richtung umgemünzt werden. Toll!

15.03.2014: Am kommenden Donnerstag fällt im Stadtrat die Entscheidung, ob der bisher namenlose Fußweg zwischen Rainhaus und Hospiz als Hans-Furttenbach-Weg benannt wird. Die Anregung dazu kam aus unserem Verein. Wir würden uns sehr freuen, wenn auf diese Weise der Baumeister des Rainhauses und ehemalige Bürgermeister der Stadt Lindau gewürdigt wird.

Weitere Informationen über die Furttenbach bekommen Sie hier.

14.02.2014: Neun Vereinsmitglieder haben in insgesamt 36 Arbeitsstunden die abgebauten Gas-, Wasser- und Abflussrohre, sowie Tapeten aus dem Rainhaus geschafft: Karin und Roland Reisert, Klaus Burger, Eugen Baumann, Günther Butz, Hermann Mohn, Barbara Stoller, Britta Rodenhauser, Werner Berschneider

Inzwischen ist die Summe der Arbeitsstunden auf etwa 500 angewachsen und die Menge des abtransportierten Materials auf etwa 50 Kubikmeter.

15.02.2014: 65 Gäste bei der Führung anlässlich des Weltgästeführertags

"Gesundheitsfürsorge vor den Toren der Stadt" mit Rosmarie Auer und Werner Berschneider

Ehemalige Leprosensiedlung / Alter Aeschacher Friedhof / Rainhaus

Foto: Rosmarie Auer in der Kröll-Kapelle am Alten Aeschacher Friedhof

 

12.02.2014: Über hundert Besucher bei den Vorträgen anlässlich des Weltgästeführertags

"Auf den Spuren der Furttenbach" von Werner Berschneider - und

"Das Rainhaus, eines der letzten erhaltenen Pesthäuser Europas" von Rosmarie Auer 


17. und 18.01.2014: Zwei Bautrupps haben in insgesamt 48 Stunden etwa 12 Kubikmeter Material aus dem Rainhaus geschafft: Bauschutt (entfernte Fliesen aus 10 Bädern und 6 Küchen), Elektroinstallation, Kunststoff-Deckenverkleidungen, Altholz. Damit wurden inzwischen rund 40 Kubikmeter Abfall aus dem Haus getragen.

Linkes Bild: Günther Butz, Hermann Mohn, Dr. Jörg Mayr, Ulrike Below, Theda Trauttmansdorff, Roland Reisert

Rechtes Bild: Britta Rodenhauser, Eugen Baumann, Dr. Maximilian Schuff, Heike Mendrina, Roland Reisert, Erdmuthe und Günther Butz, Klaus Burger

Weitere Fotos von Bautrupps hier

26.11.2013:

Ulrike Ecker schmiedet für das Rainhaus: Zwei Meisterstücke unterstützen die Restaurierung

Dieses Gebäude ist etwas ganz besonderes; das spürte Ulrike Ecker schon kurz nach ihrem Umzug von Augsburg an den Bodensee. Zum Tag des offenen Denkmals war sie Gast im Infozelt des Kulturerbe Rainhaus e.V. und bekam dieses Empfinden bestätigt. Beeindruckt von der geplanten Rettungsaktion, überlegte sie, wie sie persönlich das Projekt unterstützen könne.

Anschließend schmiedete sie nicht nur Pläne, sondern Gold und Silber. An ihre Kernkompetenz als Gold-schmiedemeisterin denkend, entwarf und fertigte sie zwei exquisite Kolliers. Die beiden Unikate dürfen im nächsten Jahr versteigert werden, und der Erlös kommt der Restaurierung des Rainhauses zu Gute.


 

14.11.2013: Inzwischen ist das Rainhaus winterfest. Die Bautrupps haben alle Fenster nach Westen und Norden - die meisten davon von Vandalen zerschlagen - mit OSB-Platten verschlossen. Weder Regen noch Schnee können nunmehr eindringen; und das weitere Einwerfen von Fenstern ist verhindert.

25. und 26.10.2013: Ein Bautrupp von insgesamt 11 Mitgliedern entrümpelte das Rainhaus. In 75 Arbeitsstunden hat das Team etwa 20 Kubikmeter Material aus dem Haus geschafft: Bauschutt, Altholz, Schrott, Kloschüsseln, Waschbecken und Mengen an Hausmüll, den die letzten Bewohner hinterlassen hatten. Mitgearbeitet haben Horst-Peter Klein, Dr. Konrad Liess, Andrea Kröss, Roland und Karin Reisert, Dr. Dietmar Stoller, Dr. Maria Berschneider, Klaus Burger, Heike Mendrina, Eugen Baumann und Werner Berschneider.

Weitere Fotos zum Zustand vor der Entrümpelung oder von den Bautrupps.


17.10.2013: Der erweiterte Vorstand des Kulturerbe Rainhaus e.V. besuchte Nördlingen, um Ideen und Anregungen für die Restaurierung und Nutzung zu sammeln. Gastgeber in Nördlingen waren der frühere Oberbürgermeister Paul Kling, der Geschäftsführer der Lebenshilfe Günter Schwendner, sein Stellvertreter Manfred Steger und der Heimleiter Uwe Dolzer. Die vier Herren nahmen sich den gesamten Nachmittag Zeit und informierten umfassend über Planung, Nutzungskonzept, Finanzierung und wie sie Fördermittel eingeworben haben. Auch über das „politische Networking“ berichteten sie offenherzig. Eine Fundgrube für die Lindauer Delegation.

11.10.2013: Erster Arbeitseinsatz im Rainhaus: Sicherungsmaßnahmen gegen Einbruch, Müll entfernen, Unkraut rupfen 

05.10.2013: Der Kulturerbe Rainhaus e.V. wurde vom Finanzamt Kempten als gemeinnützig anerkannt. Damit sind wir jetzt berechtigt, Spendenquittungen auszustellen.

05.10.2013: Während eines Einkaufsbummels auf dem Lindauer Wochenmarkt beschlossen Roswitha und Rudi Theilmann dem Kulturerbe Rainhaus e.V. beizutreten und wurden damit zum 250. und 251. Mitglied. Herzlich Willkommen.

01.10.2013: Die LZ berichtet über den Beschluss des Stadtrats zur Übertragung des Rainhauses an die Lebenshilfe.

27.09.2013: Der Stadtrat Lindau bestätigt in einem Grundsatzbeschluss, dass das Rainhaus an die Lebenshilfe übertragen werden kann. Details zur Entscheidung folgen in Kürze.

Die Mitglieder der IG und des Vereins danken Oberbürgermeister Dr. Ecker, der Stadtverwaltung und dem Stadtrat sehr herzlich, dass nun der Weg zu einer Restaurierung, dem Erhalt und einer sozielen Nutzung des Rainhauses geebnet ist.

24.09.2013: Frau Monika Strunz ist mit ihrem Vereinsbeitritt zur 1000. Unterstützerin des Kulturerbes Rainhaus geworden.

19.09.2013: Der Kulturerbe Rainhaus e.V. ist beim Amtsgericht Kempten unter der Nr. VR 200777 eingetragen. Wir danken für die schnelle Bearbeitung.

14.09.2013: Die LI unterstützt die Interessengemeinschaft und den Kulturerbe Rainhaus e.V. Vielen Dank.

08.09.2013: Sehr erfreuliche Resonanz im Rainhaus-Infozelt zum Tag des offenen Denkmals. Etwa 150 Besucher, 31 neue Unterstützer der Aktion und davon 19 neue Mitglieder im Verein.

31.08.2013: OB Dr. Ecker und Pressesprecher Wilfried Vögel äußern sich zum Projekt Rainhaus in der BZ. Lesen Sie hier...

30.08.2013: Der Verein ist gegründet; die LZ berichtet über die Gründungsversammlung des "Kulturerbe Rainhaus e.V."


27.08.2013: Die LZ berichtet


14.08.2013: Die LZ berichtet

10.08.2013: Zwei Beiträge in der Bürgerzeitung Lindau. Lesen Sie mehr...

07.08.2013: Erneut Einbruch im Rainhaus; Fensterladen aufgebrochen, Fenster eingetreten

01.08.2013:Bericht der Lindauer Zeitung über den Vortrag von Rosmarie Auer. Lesen Sie mehr...

 

28.07.2013: Vortrag "Das historische Aeschach - Erhalt des Kulturerbes Rainhaus" vom Gästeführer-Verein Lindau Bodensee e.V. mit

Diplomarchivarin Rosmarie Auer.

Trotz extremer Hitze kamen etwa 100 interessierte Besucher/innen.

 

Kinderfest 24.07.2013:

Das 358. Kinderfest grüßt das 427 Jahre alte Rainhaus.

17:07.2013: Das Rainhaus ist auf der Website im Denkmalnetz Bayern eingetragen

 

10.07.2013: Dr. Peter Fassl (Bezirksheimatpfleger) stellt fest: Vermutlich ist das Rainhaus das älteste erhaltene "Krankenhaus" Bayerns.

Lesen Sie mehr...

 

05.07.2013: Die Lindauer Zeitung berichtet über die Gründung der IG

            

01.07.2013:
Eine Unterschriftenaktion der Familie Reisert "Rettet das Rainhaus" wurde bereits von mehr als 150 Personen unterschrieben.

12.06.2013:

  • Die Stadt Lindau erarbeitet ein werthaltiges Nutzungskonzept.
  • Die Stadtkämmerei ermittelt, welche Fördertöpfe für die Restaurierung erreichbar sind.
  • Ende Juli (vor der Sommerpause) entscheidet die Stadt Lindau über nächste Schritte

Kulturerbe Rainhaus e.V. und Interessengemeinschaft Kulturerbe Rainhaus

info@rainhaus-lindau.de

 

Bankverbindung: BodenseeBank Lindau

Konto-Nr. 18 55 15               IBAN: DE90 7336 9821 0000 1855 15                                     Vereinsregister VR 200777

BLZ: 733 698 21                   BIC: GENODEF1LBB                                                               Steuernr. 127/109/60877